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Sonntag, 19. November 2017

Zeittafel Baugeschichte

Um 1360

Chor und Langhaus erbaut

 

1454

Die Kirche wird als alt und baufällig bezeichnet

 

Ende 15. Jh.

Nach Erlangung des Ablassbriefs Erneuerung der Kirche von Grund auf; wahrscheinlich Entstehung des Wandgemäldes „Das Jüngste Gericht“

 

Um 1500

Turm errichtet (so Dehio: nach Nietzki wurde der Turm vor oder gleichzeitig mit der Kirche erbaut)

 

1622/23

Errichtung der Sakristei und der Vorhalle, beide erhalten die Renaissance-Giebel

 

1693 bis 1695

Umfangreiche Erneuerung des Innern, die im wesentlichen bis 1945 erhalten blieb: Errichtung der nördlichen Seitenempore und der Orgelempore, Einsetzung einer Orgel vor die Wandmalerei „Das Jüngste Gericht“, das übertüncht wird. Errichtung eines neuen Altars, einer neuen Kanzel, einer geschnitzten Taufkammer anstelle des bisherigen Taufsteins, eines neuen Beichtstuhls, alle Holzarbeiten von Isaak Riga;

Bemalung der Holztonnen-Decken durch Gottfried Hinz, wie Riga aus Königsberg, 1705 folgte die Bemalung der 1697 angefertigten Stühle und Bänke, ebenfalls von Hinz. Siehe zu allem: Reiche Ausstattung.

 

Nach 1813

Instandsetzung nach den napoleonischen Kriegen. Die Gemeinde sammelte hierfür die hohe Summe von 500 Talern.

 

1839

Größere Reparatur im Langhaus: Austausch der schadhaft gewordenen bemalten Bretterdecke durch neue Bretter, die bis 1907 unbemalt blieben; kein Versuch einer Restaurierung.

 

1906/07

Umfangreiche Erneuerung (Chronik: „Große Renovation“)

-          Anlage einer Warmwasser-Heizung unter Sakristei und Ostgiebel, mit Heizkanälen unter dem Fußboden von Chor und Langhaus, Ausführung: Firma Rud. O. Meyer, Berlin,

-          Eindeckung der Südseite des Dachs mit neuen Biberschwänzen; für die Nordseite wurden die alten wiederverwendet, die sich gut erhalten hatten;

-          Malerei: Freilegung und Restauration des Wandgemäldes „Das Jüngste Gericht“ hinter der Orgel; Restaurierung der Deckenmalerei im Chor durch Maler Helinke.

Gutachten zur Erneuerung durch den Provinzialkonservator Dethlefsen.

Kosten: 28.000 Mark, Finanzierung: gemischt (s. Chronik S. 120).

 

Ab 1945

Umbau zu einem Sowchos-Speicher: Entfernung der Inneneinrichtung, Einbruch eines Tors für Lastkraftwagen auf der Südseite, Zumauerung der Fenster auf Nord- und Südseite, Bodenbefestigung mit mehreren Schichten Asphalt (Zweckentfremdung)

 

1993/94

Von hier an siehe auch detaillierter:  Die Restaurierung

Turm: Dachstuhl repariert, Ziegeleindeckung erneuert und geschlossen, Mauerwerk ausgebessert, abgebrochene Giebelpfeiler wiederhergestellt.

Wände der Vorhalle geschlossen, das an den Turm angrenzende Mauerwerk an der Südwestecke des Langhauses ausgebessert.

 

1995/96

 

Hauptsanierung: Aufmauerung der defekten Stützpfeiler, Öffnung der Fenster, Schließung der Toreinfahrt, Instandsetzung der Mauerkronen,

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